
Beziehung stärken
28. Oktober 2025NARM in der Paarberatung
Wenn alte Überlebensstrategien die Liebe blockieren und wie neue Verbindung entsteht
Viele Paare kommen mit der Frage zu uns:
„Warum geraten wir immer wieder in dieselben Muster – obwohl wir uns eigentlich lieben?“
Oft sind es gar nicht die aktuellen Konflikte, die das Paar belasten, sondern das, was unter der Oberfläche geschieht:
alte Überlebensstrategien, die im Kontakt mit dem Partner oder der Partnerin aktiviert werden. In Momenten, die eigentlich Nähe bringen sollten, zieht sich ein Teil von uns zurück, kämpft, kontrolliert, passt sich an oder verliert den Kontakt zu sich selbst.
In unserer Paarberatung begegnen wir täglich diesen inneren Dynamiken. Und genau hier bietet das von Laurence Heller entwickelte Neuroaffektive Beziehungs-Modell (Relational Model), NARM, einen tiefgehenden, gleichzeitig klaren Ansatz, um zu verstehen:
warum wir so reagieren, wie wir reagieren
warum es schwierig ist, anders zu reagieren, obwohl wir es wollen
wie wir als Paar aus alten Mustern aussteigen können
wie echte Nähe, Kontakt und Lebendigkeit wieder spürbar werden
NARM ist keine Therapie der Vergangenheit.
Es ist ein Ansatz, der im Hier und Jetzt ansetzt – im aktuellen Beziehungsmoment zwischen zwei Menschen, die sich lieben, aber aneinander scheitern.
Warum Überlebensstrategien in Liebesbeziehungen so stark wirken
In unserer Herkunftsfamilie lernen wir, wie Beziehung funktioniert.
Daraus entwickeln wir Überlebensstrategien, die uns damals geschützt haben:
Anpassung, Rückzug, Kontrolle, Überverantwortung, Distanz, Bedürfnisunterdrückung – oder das Gegenteil.
In Paarbeziehungen wirken diese alten Strategien besonders stark, denn Nähe aktiviert unser Nervensystem wie kaum etwas anderes.
Der Partner wird unbewusst zur „Bezugsperson“, die unser System an alte Erfahrungen erinnert.
Die Folge: Wir reagieren nicht erwachsen – wir reagieren "überlebensstrategisch".
Viele Paare beschreiben dann:
„Wir reden aneinander vorbei.“
„Ich fühle mich nicht gesehen.“
„Egal was ich sage, es kommt falsch an.“
„Ich ziehe mich zurück, obwohl ich Nähe will.“
„Ich werde hart, obwohl ich innerlich verletzlich bin.“
„Er/Sie klammert, und ich brauche Luft.“
„Wir verlieren uns zwischen Vorwürfen und Schweigen.“
NARM hilft, genau das zu verstehen – und zu verändern.
Die fünf zentralen Überlebensstrategien – sichtbar im Beziehungsalltag
NARM beschreibt fünf Entwicklungsbereiche, in denen Kinder Schutzstrategien entwickeln, wenn grundlegende Bedürfnisse nicht ausreichend beantwortet wurden. Diese Muster tauchen später in Beziehungen, insbesondere in Paarbeziehungen wieder auf – oft sehr subtil.
1. Kontakt – Wenn einer „nicht richtig da“ ist
Wie Kontaktverlust sich in Beziehungen zeigt
Menschen mit Kontakt-Thematik erleben Nähe oft als unsicher.
Typische Muster:
Rückzug in Stressmomenten
„emotional nicht erreichbar“
innere Distanz, obwohl äußerlich alles funktioniert
stark im Kopf, wenig im Körper
Schwierigkeiten, Gefühle auszudrücken
das Gefühl, falsch oder „nicht genug“ zu sein
Überforderung, sobald echte Nähe entsteht
Beispiel aus einer Partnersituation
Anna erzählt ihrem Partner von einem schwierigen Tag. Er hört zu – aber innerlich spürt er Anspannung. Sein Blick wird unruhig, seine Antworten kurz. Sie fühlt sich nicht gesehen und sagt: „Ich habe das Gefühl, du bist gar nicht bei mir.“
Er fühlt sich überfordert, schämt sich und zieht sich noch weiter zurück.
Beide fühlen sich verletzt – und beide haben das Gefühl, das Verhalten des anderen nicht zu verstehen.
Wie wir in der Paarberatung damit arbeiten
Wir arbeiten mit erlebten Situationen, in denen der rückziehende Partner:
den eigenen Körperkontakt wahrnehmen kann
spürt: „Ich darf da sein, ohne etwas leisten zu müssen.“
erkennen kann, dass der Rückzug früher Schutz war
neue Erfahrungen von sicheren Kontaktmomenten machen kann
Der andere Partner lernt:
den Rückzug nicht persönlich zu nehmen
zu verstehen, was im Inneren passiert
anders anzusprechen, was er oder sie braucht
Dadurch entsteht nach und nach ein neuer, sicherer Kontakt – ohne Druck, ohne Vorwurf, ohne Überforderung.
2. Einstimmung – Wenn einer immer für die Harmonie sorgt und sich selbst verliert
Wie fehlende Einstimmung in Paaren sichtbar wird
Menschen mit Einstimmungsdynamik versuchen Beziehung zu sichern, indem sie:
Bedürfnisse zurückstellen
Konflikte vermeiden
schnell Schuld übernehmen
sich schämen, wenn sie etwas brauchen
überangepasst reagieren
emotional „leise“ werden
später aber innerlich überlaufen oder erschöpfen
Beispiel aus einer Partnersituation
Markus fragt seine Partnerin Jana, wie es ihr geht. Sie sagt „Alles gut“, obwohl sie erschöpft ist. Sie will ihn nicht belasten.
Abends bricht sie in Tränen aus: „Ich fühle mich so allein in dieser Beziehung.“ Er ist irritiert, weil er den ganzen Tag dachte, es sei ihr gut gegangen.
Das Muster dahinter: Jana spürt ihre eigenen Bedürfnisse kaum noch – und Markus kann auf etwas Unsichtbares nicht reagieren.
Wie wir damit in der Paarberatung arbeiten
Wir unterstützen den einfühlsamen, harmoniesuchenden Partner dabei:
wieder Zugang zu eigenen Bedürfnissen zu finden
Scham zu bemerken und halten zu können
zu lernen: „Ich darf etwas wollen. Ich darf Raum einnehmen.“
Das kann manchmal erst einmal in Einzelsitzungen Sinn machen.
Und wir begleiten den anderen Partner:
die subtilen Signale wahrzunehmen
nicht in Aussagen, sondern in Gefühle einzustimmen
zu verstehen, warum der Rückzug oder die Überanpassung keine Ablehnung ist
Gemeinsam entsteht ein neues Gleichgewicht von Nähe, Echtheit und Kontakt.
Wie NARM die Paarberatung verändert – neue Beziehungserfahrungen statt alter Drehbücher
In klassischen Paargesprächen versuchen Partner oft, ihre Sicht zu erklären, Vorwürfe zu sortieren oder Lösungen zu finden.
Doch echte Veränderung entsteht nicht durch Argumente.
Sie entsteht durch:
neue Erfahrungen im Körper
ein anderes Erleben von sich selbst im Kontakt
ein neues Gefühl dafür, gesehen, gehört oder gehalten zu werden
Momente von Sicherheit und Entspannung in der Begegnung
Wir arbeiten deshalb mit Elementen wie:
Verlangsamung
achtsamem Hinspüren
dem Erkennen von Rückzug, Scham, Überanpassung oder Kontrolle
dem Wahrnehmen, was „im Weg steht“, wenn Nähe entsteht
der Frage: „Kann ich dir zeigen, wie es gerade in mir ist?“
Diese Mikro-Momente verändern die Beziehung nachhaltig – oft viel mehr als jedes klärende Gespräch.
3. Überlebensstrategie Vertrauen – „Kann ich mich sicher anlehnen?“
Wenn Kinder erleben, dass Bezugspersonen unzuverlässig sind, sich zurückziehen oder selbst emotionale Stabilität brauchen, entsteht oft ein tiefes Misstrauen:
„Ich muss alles allein schaffen.“
Viele Paare, die zu uns kommen, beschreiben genau diese Dynamik – oft erst indirekt. Einer „braucht nichts“, der andere fühlt sich nicht gebraucht.
Oder Nähe wird gesucht und gleichzeitig zurückgewiesen.
Im Alltag zeigt sich das manchmal so:
Entscheidungen werden lieber alleine getroffen, um keine „Enttäuschung“ zu riskieren
emotionale Nähe fühlt sich schnell zu eng, fordernd oder kontrollierend an
Rückzug erscheint sicherer als Austausch
„Ich kann mich nur auf mich selbst verlassen“ wird zu einer inneren Gewissheit
Anlehnung wird mit Schwäche verwechselt
Was nach außen wie starke Autonomie wirkt, ist innen oft eine vorsichtige Form von Misstrauen – nicht aus Bockigkeit, sondern ursprünglich als Schutz.
Menschen mit dieser Überlebensstrategie haben früh gelernt: Wenn ich mich anlehne, kann ich fallen. Wenn ich vertraue, werde ich enttäuscht.
In Paarbeziehungen
Das kann zu schmerzhaften Missverständnissen führen. Während eine Person Nähe sucht, wirkt die andere plötzlich wie „gefühllos“, „fern“ oder „nicht interessiert“. Der Rückzug wird dann oft als Ablehnung interpretiert, obwohl er eigentlich Schutz bedeutet.
Konflikte entstehen dann nicht, weil sich zwei Menschen nicht lieben, sondern weil beide unterschiedliche Wege gelernt haben, sich sicher zu fühlen.
Wie wir damit arbeiten
Wenn wir in der Paarberatung mit NARM arbeiten, lenken wir den Blick weg von Schuld und hin zu dem, was hinter dem Verhalten liegt. Wir fragen gemeinsam:
Was wäre eigentlich dein Bedürfnis hinter dem Rückzug?
Was wärst du bereit zu fühlen, wenn Nähe gerade nicht bedrohlich wäre?
Was bräuchtest du, damit emotionale Öffnung sich sicherer anfühlt?
Wir explorieren sehr achtsam, oft in kleinen Schritten. Eine neue Erfahrung kann entstehen:
Ich darf vorsichtig Nähe zulassen und gleichzeitig Grenzen behalten.
Währenddessen achten wir darauf, dass Sicherheit nicht „eingefordert“ wird, sondern entstehen darf – und beide erleben, dass Nähe nicht automatisch bedeutet, sich selbst zu verlieren oder den anderen zu kontrollieren.
Was sich verändern kann
Wenn Vertrauen sich langsam entwickeln darf, berichten Paare oft, dass sich etwas Grundlegendes verschiebt:
Nähe fühlt sich freundlicher an
Rückzug wird weniger automatisiert
Verletzlichkeit wird weniger bedrohlich
Gespräche werden offener
Konflikte verlieren ihre Härte
Es geht nicht darum, blind zu vertrauen, sondern vertrauensfähig zu werden, ohne sich selbst zu verlieren.
4. Überlebensstrategie Autonomie
„Darf ich ich sein und trotzdem Beziehung haben?“
Manche Paare erleben ihre Beziehung als verbunden und liebevoll – und gleichzeitig innerlich angespannt.
Es gibt viel Rücksichtnahme, ein starkes Bemühen um Harmonie und das Gefühl, sich selbst immer wieder zurücknehmen zu müssen, um die Beziehung nicht zu gefährden.
Eine mögliche Erklärung dafür kann die Autonomie-Überlebensstrategie sein.
Sie ist keine Schwäche, sondern eine früh gelernte Art, mit Nähe, Bindung und Eigenständigkeit umzugehen.
Woran sie in Beziehungen erkennbar werden kann
Diese Dynamik zeigt sich meist leise:
Eigene Wünsche werden zurückgestellt, um den anderen nicht zu enttäuschen
Entscheidungen werden abgegeben oder lange hinausgezögert
Ärger und Unzufriedenheit bleiben unausgesprochen oder zeigen sich indirekt
Nähe wird gewünscht und gleichzeitig als einengend erlebt
Rückzug entsteht, obwohl Verbindung wichtig ist
Im Hintergrund wirkt oft ein innerer Konflikt:
Eigenständig sein wollen – und gleichzeitig Beziehung nicht gefährden dürfen.
Typische Auswirkungen
Wenn Autonomie keinen sicheren Platz hat, entstehen Spannungen:
Einer trägt viel Verantwortung, der andere passt sich an oder zieht sich zurück
Entscheidungen fühlen sich schwer und beschämend an
Nähe wird ambivalent und instabil
Unzufriedenheit wächst, ohne klar benannt zu werden
Viele Paare erleben dann das Gefühl, sich selbst oder einander aus dem Blick zu verlieren.
Wie wir Paare in der Beratung begleiten
In unserer Paarberatung geht es nicht darum, Verhalten zu korrigieren oder Schuld zu verteilen.
Wir schaffen einen Rahmen, in dem sichtbar werden darf, wie Nähe, Eigenständigkeit und Scham im Inneren organisiert sind.
Je nach Situation arbeiten wir:
gemeinsam als Paar
oder zeitweise in Einzelsitzungen mit einem Partner oder mit beiden separat, besonders dann, wenn Themen sehr schambehaftet sind
Im Mittelpunkt steht das Wahrnehmen dessen, was sich im Moment zeigt – körperlich, emotional und gedanklich.
Diese Erfahrung, dass all das da sein darf, ohne bewertet oder abgewehrt zu werden, ist zentral.
Die Beziehungserfahrung mit uns als Begleitenden – im Paar- oder Einzelsetting – eröffnet oft neue innere Spielräume:
Eigenständigkeit und Nähe müssen sich nicht ausschließen.
Was sich dadurch verändern kann
Eigene Wünsche und Grenzen werden klarer wahrgenommen
Entscheidungen fühlen sich stimmiger und weniger belastet an
Nähe wird freier, weil weniger Anpassung nötig ist
Rückzug verliert seine Schutzfunktion
Beziehung wird ehrlicher und lebendiger
Autonomie bedeutet dann nicht Distanz.
Sondern die Fähigkeit, bei sich zu bleiben und in Beziehung zu sein, ohne Schuld- und Schamgefühle.
5. Überlebensstrategie Liebe–Sexualität
„Bin ich liebenswert, so wie ich bin?“
In der Liebe-Sexualität-Struktur geht es um das zutiefst menschliche Bedürfnis, geliebt zu werden und Liebe ausdrücken zu dürfen – mit Zuneigung, Sinnlichkeit, Nähe und Sexualität.
Wenn Kinder die Erfahrung machen, dass sie vor allem dann Zuwendung bekommen, wenn sie etwas leisten, „brav“ oder attraktiv sind, dann entsteht oft ein stiller, innerer Satz:
„So wie ich bin, reicht nicht.“
In Paarbeziehungen zeigt sich dieser Überlebensstil später nicht selten in sehr schmerzhaften Mustern:
Liebe wird mit Leistung verwechselt („Ich muss mich anstrengen, damit ich nicht verliere.“)
Nähe wird gesucht, aber der eigene Körper fühlt sich „nicht gut genug“ an
Sexualität wird entweder überbetont oder eher vermieden
Zärtlichkeit oder Lust werden peinlich
Rückzug statt Verletzbarkeit
Was vielleicht wie „Perfektionismus“ oder „hohe Standards“ aussieht, ist oft ein Schutz davor, sich wirklich zu zeigen – mit Bedürfnissen, Unsicherheiten, Verletzlichkeiten und dem Wunsch, angenommen zu sein.
Typisch im Paaralltag
Ein Partner spürt „du bist nie zufrieden“, der andere fühlt sich innerlich „nicht genug“.
Manche Paare erleben Nähe, aber kaum Sexualität – oder umgekehrt eine körperliche Verbindung ohne wirkliche emotionale Nähe.
Intimität kann beängstigend sein – nicht, weil man den anderen nicht liebt, sondern weil tief innen die Angst aktiviert wird: „Wenn ich mein Herz öffne, werde ich zurückgewiesen.“
Wie wir damit arbeiten
In der NARM-orientierten Paarberatung schauen wir gemeinsam, welche alten Botschaften heute noch wirken – oft völlig unbewusst.
Wir gehen nicht vorwurfsvoll auf „falsches Verhalten“, sondern würdigen zunächst, wie diese Strategien früher geschützt haben.
Dann begleiten wir Paare darin, vorsichtig zu erforschen:
Wie fühlt es sich an, wenn ich mich ein Stück zeige?
Welche Angst taucht dabei auf?
Was passiert in meinem Körper?
Was bräuchte es, damit Liebe sich sicherer anfühlt?
Sehr behutsam entsteht eine neue Erfahrung:
Ich darf Liebe zeigen, ohne etwas leisten zu müssen.
Und ich darf Liebe annehmen, ohne perfekt zu sein.
Was sich verändern kann
Paare berichten oft, dass etwas weicher wird:
weniger Druck
weniger Vergleiche
mehr Authentizität
mehr Freude an Zärtlichkeit
Sexualität wird natürlicher
emotionale und körperliche Intimität finden wieder zusammen
Viele erleben, dass Nähe wieder lebendiger wird – und dass Verletzlichkeit nicht mehr Gefahr bedeutet, sondern Verbindung.
Wie eine NARM-orientierte Paarberatungssitzung aussehen kann
1. Ankommen
Wir schauen gemeinsam:
Wie kommt jeder von euch an – emotional, körperlich, innerlich?
Was passiert im Körper, wenn ihr nebeneinandersitzt?
Oft zeigen sich erste Muster schon hier.
2. Der Wunsch für die Sitzung
Wir fragen:
Was wünscht ihr euch heute – jeder für sich und als Paar?
Dann holen wir das Einverständnis ein, gemeinsam zu erkunden:
„Was kommt euch innerlich in die Quere? Was steht diesem Wunsch im Weg?“
Diese Zustimmung schafft Sicherheit.
3. Erkunden des Beziehungsmoments
Wir beobachten:
Wann zieht sich jemand innerlich zurück?
Wann wird jemand kleiner oder „braver“?
Wann wird jemand härter, lauter oder kontrollierender?
Welche Körperreaktionen entstehen?
Welche Gefühle kommen hoch?
Wir unterstützen euch dabei, diese Momente bewusst zu erleben und zu verstehen.
4. Neue Erfahrungen ermöglichen
Wir schaffen sichere Räume, in denen ihr:
etwas aussprechen könnt, das vorher unmöglich war
miteinander in Kontakt bleibt, obwohl es unangenehm wird
einander mit weniger Schutz und mehr Echtheit begegnet
erlebt, dass Verletzlichkeit nicht zu Gefahr führt
Diese neuen Erfahrungen verändern langfristig die Paarbeziehung.
5. Übertragung in den Alltag
Wir unterstützen euch darin, kleine, echte Schritte mitzunehmen:
eine Sekunde länger innehalten
eigene Bedürfnisse wahrnehmen
Rückzug benennen („Ich werde gerade eng…“)
Scham ansprechen
Grenzen klären
Nähe bewusst zulassen
Diese Schritte sind realistisch, alltagstauglich – und transformativ.
Für wen ist diese Form der Paarberatung besonders hilfreich?
Für Paare, die …
sich lieben, aber ständig aneinander vorbeireden
zwischen Nähe und Rückzug pendeln
sich gegenseitig nicht erreichen
in Wiederholungsschleifen feststecken
emotional verhärten oder erschöpfen
streiten, obwohl sie Nähe wollen
sich alleine fühlen, obwohl sie zusammen sind
aus alten Mustern aussteigen möchten
eine neue Art von Beziehungserfahrung suchen
Herzliche Grüße aus Ludwigsburg von
Thomas und Menexia Kladoura






